Landesrat Dr. Stephan Pernkopf stellt den Energieausweis für Siedlungen 2.0 vor

LR Stephan Pernkopf in der Gemeinde Rohrendorf bei Krems

LR Stephan Pernkopf bei der Vorstellung des Energieausweis für Siedlungen 2.0 in der Gemeinde Rohrendorf bei Krems (v.l.n.r: DI Hans Emrich, MSc; LR Dr. Stephan Pernkopf; Bgm. Ing. Gerhard Tastl;
HR DI Siegfried Kautz; vorne: GR BM Franz Mayer)

Niederösterreich setzt in der Landesentwicklung auf Strategie, Nachhaltigkeit und Effizienz. Mit dem neuen „Energieausweis für Siedlungen“ wird es nun allen blau-gelben Gemeinden ermöglicht, ihre Siedlungen auf die Energieeffizienz hin zu durchleuchten und auch schon vor dem Bau einer neuen Wohnsiedlung möglichst energiesparend zu planen. „Für einzelne Gebäude ist ein Energieausweis ja schon Standard, aber auch der richtige Standort und die richtige Bebauungsform der gesamten Siedlung tragen wesentlich zur Energieeffizienz bei. Der ‚Energieausweis für Siedlungen‘ ist ein wertvolles Planungsinstrument, das nicht nur beim Energiesparen hilft, sondern auch die Gemeindekassen schont. Wir setzen damit in Niederösterreich Maßstäbe für eine energie- und kostenbewusste und damit verantwortungsvolle Raumplanung“, so Landesrat Dr. Stephan Pernkopf.

Seit 2009 wird eine erste Version des Energieausweises für Siedlungen vom Land NÖ kostenlos zur Verfügung gestellt, nun wurde diese mit Experten komplett überarbeitet. Bürgermeister Ing. Gerhard Tastl aus Rohrendorf hat den neuen Energieausweis bereits getestet: „Wir können unserer Bevölkerung bei der Schaffung ihres Eigenheims ein hohes Maß an Gestaltungsfreiheit lassen und dennoch Erschließungskosten sparen. Der Energieausweis für Siedlungen hat uns wichtige Grundinformationen geliefert und bewusst gemacht, das effizientes Flächenmanagement die Lebensqualität im Ort steigert und unsere Gemeindekasse schont.“

Das digitale Berechnungsmodul ermöglicht es den Gemeinden, schon frühzeitig mögliche Standorte für neue Siedlungsgebiete miteinander zu vergleichen und auch schon die verschiedenen Bebauungsvarianten auf ihre Energieeffizienz zu prüfen. Kompakte Siedlungsformen vermeiden großen Aufwand zur Herstellung und Wartung der notwendigen Infrastruktur wie Straßen und Kanal, bieten kurze Wege und hohe Wohnqualität. Für die Gemeinden sind damit konkrete Energie- und Kosteneinsparungen verbunden, in Rohrendorf konnten beispielsweise durch den Vergleich und die anschließende Entscheidung für eine dichtere Bebauung die Energiekosten pro Wohnhaus beinahe um die Hälfte gesenkt werden.

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